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PP-Markttrendanalyse

PP-Markttrendanalyse

2026-07-10

Die Marktteilnehmer erwarten allgemein keine groß angelegte Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran, was die Befürchtungen der Märkte vor möglichen Angriffen auf die Energieinfrastruktur im Nahen Osten lindert. Die geopolitische Risikoprämie für Rohöl ist weiter gesunken, was zu einem niedrigeren Schlusskurs der internationalen Rohölpreise geführt hat. Aufgrund der schwächeren Upstream-Kostenseite tendierten PP-Futures mit Schwankungen in der Nachtsitzung nach unten, während der inländische Spotmarkt ein schwaches und volatiles Muster beibehielt.

Auf der Angebotsseite schwankte die Gesamtbetriebsrate der inländischen Polypropylenfabriken leicht, ohne dass in letzter Zeit ein Aufwärts- oder Abwärtstrend erkennbar war. Das Liefertempo neuer Marktlieferungen hat sich verlangsamt, was den Druck der gesellschaftlichen Bestandsakkumulation vorübergehend verringert, und es gibt keine nennenswerten zusätzlichen Auswirkungen auf das Angebot auf dem Markt.

Auf der Nachfrageseite bleibt die Marktentwicklung schleppend. Nachgelagerte Hersteller, die in der Kunststoffweberei, im Spritzguss und in der Folienproduktion tätig sind, übernehmen nur eine strenge Bedarfsbeschaffung. Unter den Marktteilnehmern besteht weder eine aktive Aufwärtsstimmung noch die Bereitschaft, große Vorräte anzulegen, was zu einer insgesamt gedämpften Handelsatmosphäre und einem geringen Markttransaktionsvolumen führt.

Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten über die geopolitische Lage im Nahen Osten und die Rohölpreise gibt es keine klaren treibenden Faktoren sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. Es wird erwartet, dass der inländische PP-Spotmarkt heute weiterhin in einer engen Bandbreite mit Schwankungen handelt.